DIE OSTEODENSITOMETRIE (KNOCHENDICHTEMESSUNG)  
 
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Ob beginnende Demineralisierung, Osteopenie oder manifeste Osteoporose - das festzustellen ermöglicht die Messung der Knochenmineraldichte, die Osteodensitometrie. Mit einer solchen Untersuchung läßt sich das individuelle Frakturrisiko eines Patienten ermitteln sowie die Notwendigkeit einer Therapie. Genügt vorerst eine Prophylaxe mit Sport und kalziumreicher Ernährung, oder ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich? Diese Fragen sollten mit dieser Untersuchung geklärt werden.

Eine Knochendichtemessung sollte vor allem bei Risikofaktoren erfolgen. Dazu zählen unter anderem chronisch entzündliche Krankheiten, die längerfristige Einnahme von Kortikoiden sowie eine genetische Disposition, worauf osteoporose-bedingte Frakturen in der Familie hinweisen.

Die Untersuchung dient nicht dazu, Patienten mit einer Krankheitsdiagnose zu etikettieren und möglicherweise Ängste zu schüren, sondern kann dazu beitragen, die Ängste vor der Knochenbrüchigkeit des Alters zu senken. Immerhin erleben 40% aller Frauen und 15% aller Männer Knochenbrüche im Alter, die bei frühzeitiger Diagnostik und angemessener Therapie verhindert werden können.

Es besteht keine Bewilligungspflicht ( gilt für alle Kassen )