DIE OSTEODENSITOMETRIE (KNOCHENDICHTEMESSUNG)  
 
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Die Methoden

DEXA

Die DEXA (Dual Energy-X-ray Absoprtionsmetrie) wird für die Messung an Wirbelsäule und Oberschenkelhals sowie für Ganzkörpermessungen eingesetzt.

Bis zum 60. Lebensjahr können die Messungen an der Wirbelsäule, später dann sollen sie im Bereich des oberen Hüftknochens vorgenommen werden, da der zunehmende Verschleiß der Wirbelsäule die Messwerte verfälscht. Die Messung an der Hüfte erlaubt dennoch Rückschlüsse auf den Zustand der Wirbelsäule.

Quantitative Computertomographie

Die quantitative Computertomographie (QCT) misst, anders als die DEXA-Methode direkt die physikalische Mineraldichte (Menge pro Volumeneinheit). Getrennt können bei einzelnen Geräten die Knochenrinde und die Knochenbinnenstruktur (Spongiosaknochen) gemessen werden. Grundsätzlich kann dies ein Vorteil gegenüber den DEXA-Messungen sein.

Knochendichtemessung - wann ?

Durch die Messung der Knochendichte kann das Risiko zukünftiger Knochenbrüche vorhergesehen werden.

Ihr Einsatz erlaubt frühzeitige Behandlung eingetretener oder drohender Veränderungen und verhindert dadurch das Auftreten der Spätkomplikationen einer Osteoporose, d.h. der Knochenbrüche.

Sinnvoll ist der Einsatz der Knochendichtemessung in folgenden Situationen:

  • bei Männern und Frauen mit bekannten Risikofaktoren (familiäre Belastung, verminderter Bildung von Sexualhormonen, Krankheiten, die Osteoporose erzeugen können)
  • bei Patienten mit auffälligen Befunden im Röntgenbild
  • bei längerer Behandlung mit knochendichtemindernden Medikamenten (z.B. Glucocorticoiden = „Kortison“),
    nach Organtransplantationen (nach einer Herztransplantation beträgt das Risiko einer Osteoporose mit rasch auftretenden Knochenbrüchen etwa 30%)
  • bei bestimmten Knochenkrankheiten,
    zur Behandlungskontrolle
  • Raucheranamnese (Nikotinabusus)


Messergebnisse

Der Mineralgehalt der Knochen wird durch die genannten Verfahren bestimmt, indem die Abschwächung der Strahlung durch den Knochen ermittelt wird. Diese Abschwächung wird in Beziehung zu einen Normwert gesetzt, der an gesunden Menschen um das 30. Lebensjahr gemessen wurde (= T-Wert). Wird das Meßergebnis in Bezug zugleichaltrigen Personen gesetzt, spricht man vom Z-Wert.

Anhand des T-Wertes kann folgende Einteilung vorgenommen werden:

0 bis -1: normales Ergebnis,
-1 bis -2,5: Knochenarmut (=Osteopenie),
kleiner -2,5: Knochenschwund (=Osteoporose),
kleiner -2,5 und typische Knochenbrüche: schwere bzw. manifeste Osteoporose.