Ultraschall  
     
 

Ultraschalluntersuchungen in der Röntgenpraxis :

Die Domäne der Ultraschalluntersuchungen (Sonographie) sind die Untersuchungen des Abdomens mit den parenchymatösen Organen, bzw. Small Parts (wie z.B. Hoden, Schilddrüse, Gelenke, atypische Weichteilveränderungen an der Körperoberfläche). Beurteilbar sind Kontur, Größe und Lage von Organen, weiters Organläsionen und ob diese cystisch oder solide sind.
Schlecht bzw. mit Einschränkungen zu beurteilen sind generell Läsionen im Magen- Darmtrakt, Knochengewebe und Lungenparenchym. Adipositas, straffe Bauchdecken und ein geblähtes Abdomen bei Meteorismus können die Untersuchungsqualität erheblich beeinträchtigen.
Deshalb ist eine entsprechende Vorbereitung des Patienten notwendig: Generell sollte der Patient nüchtern zur Ultraschalluntersuchung kommen. Die Harnblase sollte gefüllt sein.
Günstig wäre eine 4-stündige Nahrungskarenz sowie eine leichte Kost am Vortag. Auf gasresorbierende Medikamente kann meist verzichtet werden.

Die Schwangerschaftssonographie:

bieten wir in unserer Ordination als routinemäßige Untersuchung an, oder bei Verdacht auf gestörte Schwangerschaft.

Kranielle Sonographie der Neugeborenen:

Die Hirnsonographie dient vor allem der Beschreibung der Anatomie des Hirns und der Größe der wassergefüllten Hohlräume sowie der Suche nach Blutungen oder Geschwülsten. Da die Schädelknochen den Durchtritt der Schallwellen behindern, wird sie nur bei Neugeborenen und Säuglingen angewandt, bei denen der Ultraschall noch durch die Knochenlücken im Schädel (Fontanellen) hindurchgeschickt werden kann

Hüftsonographie der Neugeborenen :

Die Säuglingssonographie nach Professor Graf ermöglicht eine frühestmögliche Diagnose von Hüftfehlbildungen. Angeborene Hüftfehlbildungen, insbesondere eine mangelhafte Ausbildung der Hüftpfanne, die sogenannte Hüftdysplasie, können unbehandelt zum Fehlwachstum des Hüftgelenkes bis zur vollständigen dauerhaften Auskugelung (Luxation) führen. Folge können ein hinkendes Gangbild und der verfrühte Verschleiß des Gelenkes sein. Eine angeborene Hüftdysplasie kommt im deutschsprachigem Raum mit einer Häufigkeit von etwa 4% vor und ist damit die häufigste angeborene Skelettfehlbildung. Diese Erkrankung tritt familiär gehäuft auf.
Durch die Hüftsonographie ist es möglich, diese Fehlentwicklung bereits unmittelbar nach der Geburt festzustellen.

Die sonographische Untersuchung ist ungefährlich und nebenwirkungsfrei. Schallwellen werden dabei in das Gewebe eingeleitet und unterschiedlich intensiv reflektiert. Daraus ergibt sich ein zweidimensionales Schnittbild auf dem sowohl knöcherne als auch Weichteilstrukturen zu erkennen sind. Die Behandlung wird in unserer Praxis durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Die Reife des Hüftgelenkes läßt sich sofort feststellen.

Farbdoppler :

Bei der Farb-Duplex-Sonographie (Farb-Doppler) kann die Strömungsrichtung des Blutes in Bezug auf den Schallkopf (vom Schallkopf weg oder zum Schallkopf hin) durch unterschiedliche Farben sichtbar gemacht werden. Diese Farbkodierung erlaubt die direkte Darstellung von Strömungsrichtung und Turbulenzen des Blutes. Das Doppler-Verfahren dient vor allem zur Diagnostik von Gefäßengen oder -verschlüssen.
Am häufigsten werden die großen Halsgefäße untersucht.